Beim Surfen durch das World Wide Web heißt es wachsam bleiben. Geldsparen zeigt, wo kostspielige Nepp-Fallen lauern und wie man sie umschifft.
Der Rat: Flattert dann die Rechnung ins Haus, ist die wichtigste Gegenmaßnahme, den Nepp nicht zu bezahlen. „Bleiben Sie stur!“, rät auch die Verbraucherzentrale Hamburg den meisten Betroffenen. Auch wenn es unangenehm ist, sollten Sie sich durch drastisch klingende Mahnungen, Anwaltsbriefe oder Inkassoandrohungen nicht einschüchtern lassen. Meist laufen die alle langfristig ins Leere und die Abzocker geben irgendwann auf.
Die Verbraucherzentrale Hamburg hat die wichtigsten Abwehrtipps zusammengestellt.
Die Traumjob-Falle
Der Nepp: Geld fast umsonst verdienen? Tausende Euro für ein paar Minuten Arbeit? Dafür einfach die Ware XY ausliefern oder ein paar Überweisungen über das eigene Konto machen. Klingt nicht nur zu gut, um wahr zu sein, sondern das ist es auch. Das Prinzip ist uralt und nennt sich Strohmann: Ein Unbekannter bezahlt Sie, damit Sie für ihn etwas Verbotenes tun und er anonym bleiben kann. Werden Sie erwischt, haften Sie für sämtliche Taten – mit Ihrem Geld und Ihrem Namen.
Der Rat: Hier kann es richtig unangenehm und strafrechtlich relevant werden. Wer unwissentlich bereits so etwas gemacht hat, sollte dringend Kontakt mit einem Anwalt aufnehmen und dann die Hilfe der Polizei in Anspruch nehmen. Für alle anderen gilt: Wechseln Sie schnell die (Internet-)Seite, denn hier hört der Spaß auf.