Wellnessurlaub
Gut erholt und Geld gespart
29.09.2011
Von Anja Lang
Die Batterien sind leer und Entspannung vom Alltag dringend nötig? Da können ein paar Tage Wellness-Urlaub wahre Wunder vollbringen. Hier, worauf Sie bei der Wahl des Hotels achten sollten, damit es ein wirklich erholsamer Urlaub wird und wie Sie es schaffen, dass sich auch noch die Krankenkasse an den Kosten beteiligt.
Die Qual der Wahl ist bei der Suche nach einer passenden Wellnessreise riesengroß und nicht immer steckt hinter verlockenden Angeboten auch das, was man sich davon erwartet. Um hinterher keine Enttäuschungen zu erleben, hier fünf Tipps, wie Sie die Spreu vom Weizen trennen und so zum wirklich erholsamen Wellness-Urlaub gelangen.
Wellnesstempel oder Heimsauna?
Fast jedes Hotel besitzt heutzutage einen Saunabereich. Ob es sich dabei aber um eine Art Heimsauna mit Dusche oder einen echten Wellnesstempel handelt, kann man nur beurteilen, wenn man davon Fotos – oder noch besser einen Film – im Netz zu sehen bekommt. Dies gilt natürlich auch für den Fitness- und Poolbereich. Hotels, die ihre Vorzüge vornehmlich mit Worten beschreiben und auf Bilder eher verzichten, haben in der Regel nur die spartanische Ausführung zu bieten und sind als echtes Wellnesshotel meist weniger geeignet. Deshalb hier lieber Vorsicht walten lassen, wenn man nicht „die Katze im Sack“ kaufen möchte.
Ferien im Bademantel
Besonders angenehm ist es, wenn man nach Schwimmbad, Sauna und Massage – nur in Badekleidung und Bademantel - aufs Zimmer gehen kann. Bei der Wahl des Hotels sollte man deshalb darauf achten, dass sich der Wellnessbereich auch direkt im Hotel befindet und nicht im Nachbarhotel oder in einem Extratrakt. Auch wenn es sich nur um eine kurze Strecke handelt, ist ein Stück Erholung dahin, wenn man sich im Anschluss ans Verwöhnprogramm wieder mit Schuhen und Jacke „bewaffnen“ muss.
Auf Öffnungszeiten achten
Anders als bei der Städtetour, verbringt man beim Wellnessurlaub die meiste Zeit im Hotel. Lange Öffnungszeiten von Schwimmbad, Fitness- und Spa-Bereich sind für die Erholung deshalb besonders wichtig. Deshalb sollte man darauf achten, dass einem die entsprechenden Einheiten möglichst mindestens zehn Stunden am Tag zur Verfügung stehen.
Lage prüfen
Klingt profan, passiert aber trotzdem immer wieder. Die Zimmer sind top und der Wellnessbereich 1a. Die Erholung will sich aber leider nicht einstellen, weil man nachts vor lauter Straßenlärm kein Auge zutun kann. Wenn ein Hotel ungünstig an einer viel befahrenen Straße oder einem Bahnhof liegt, wird das textlich im Angebot meist nur sehr dezent erwähnt. Bemerkungen wie „besonders verkehrsgünstig“ oder auch „quirlig und lebhaft“, sollten einen deshalb immer hellhörig machen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, gibt die Adresse besser gleich im Internet ein und guckt sich an, in welchem Umfeld sich sein Favorit befindet.
Medizinischer Vor-Check-Up
Gerade wer im Urlaub etwas für seine Gesundheit tun will, sollte bereits im Vorfeld beim Hausarzt abklären, was ihm gut tut und was nicht. Denn bestimmte Sportarten, Bäder und Massagen können bei entsprechenden Vorerkrankungen den gewünschten Erholungswert umkehren oder gar ein Gesundheitsrisiko darstellen. Dasselbe gilt natürlich auch für geplante Diäten und Fastenkuren.
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