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Sonnenschutz

Fünf sinnvolle Faustregeln

04.04.2012
Von Florian Junker
Falten, lästige Hautreizungen, ein Sonnenbrand und im schlimmsten Fall sogar Krebs: UV-Strahlen haben es brandgefährlich in sich – so heißt es. Gegen die meisten Folgen können sich kluge Sonnenanbeter jedoch mit Cremes und Cleverness wappnen, wenn sie die wichtigsten Regeln kennen. Geldsparen mit den fünf Faustregeln für einen sinnvollen Sonnenschutz.
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Rund 70 Prozent aller schädlichen Sonneneinflüsse tanken wir ganz nebenbei. Bei der Mittagspause im Eiscafé, dem kurzen Bummel durch die Stadt oder der Gartenarbeit. Denn meist verzichten wir bei Kurzeinsätzen auf schützende Sonnencreme. Folge: Sonnenbrand. Auf ein entspanntes Sonnenbad muss deswegen glücklicherweise niemand verzichten – so lange er die fünf wichtigsten Regeln zu Zeitfaktor und Zellschutz beherzigt und auch im Alltag regelmäßig cremt:
1. UV-Index für Ihre Region prüfen!

Der sogenannte UV-Index ist eine international festgelegte Größe. Er besagt, wie hoch die am Boden zu erwartende sonnenbrandwirksame UV-Strahlung ist. Je höher der UVI, desto größer ist das Risiko, sich an diesem Tag einen Sonnenbrand einzufangen. Nur bei einem Wert unter zwei ist eine sonnenbedingte Hautreizung unwahrscheinlich – dieser wird allerdings schon an einem schönen, wolkenlosen Frühlingstag locker überschritten. Sie planen einen Ausflug oder wollen einen Sonnentag auf dem Balkon verbringen?

Dann legen Sie sich heute einen guten Sonnenschutz und die richtigen Informationen zu: In vielen Tageszeitungen findet sich der aktuelle UVI für den entsprechenden Tag in einer bestimmten Region. Außerdem informiert das Bundesamt für Strahlenschutz über aktuelle UV-Indizes. So wissen Sie, wie vorsichtig Sie heute wirklich in der Sonne sein müssen und können entsprechend reagieren.

2. Zeitfaktor beachten!

Timing ist alles, das gilt auch für den Umgang mit der Sonne. Denn so leid es uns tut: Die Mittagszeit sollte fürs Sonnenbaden in aller Regel tabu sein. Zwischen 11 und 15 Uhr ist die Strahlung am stärksten und damit eher ein Haut-Stresser. Ein Erwachsener bekommt hier schon nach zehn bis 20 Minuten zu viel UV-Licht ab, Kinderhaut ist deutlich empfindlicher und noch schneller sonnenbrandgefährdet.

Morgens und nachmittags können groß und klein dagegen die Zeit im Freien genießen – aber bitte mit der richtigen Sonnencreme! Der auf der Packung abgedruckte Lichtschutzfaktor (LSF) zeigt an, um wie viel länger man damit eingecremt in der Sonne bleiben darf als ohne Sonnenschutz. Ein Beispiel: Kann ein Erwachsener ungeschützt 15 Minuten auf der sonnigen Parkbank sitzen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen, erhöht sich die optimale Sonnenzeit bei einem LSF 15 um das 15fache (auf knapp drei Stunden). Welchen Lichtschutzfaktor man braucht, hängt dabei nicht nur vom eigenen Hauttyp ab, sondern auch davon, ob man auf Balkonien oder in südlichen Urlaubsgefilden bräunen möchte.
 
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