Wenn es wärmer wird, beginnt auch wieder die Leidenszeit für rund zwölf Millionen Heuschnupfengeplagte in Deutschland. Geldsparen sammelt Tipps, wie man sich wirkungsvoll vor Pollen schützen kann - ohne die teure Chemiekeule aus der Apotheke.
Sie wohnen weder auf der Insel Helgoland noch im Hochgebirge auf einer Alm? Falls Sie noch dazu unter Heuschnupfen leiden, ist jetzt wieder die Zeit für tränende Augen und Schniefnase. Die einzigen, die sich darüber freuen können, sind Pharmakonzerne, die Ihnen gerne Medikamente gegen die Allergie verkaufen würden. Bei vielen Betroffenen helfen die Arzneien zudem nicht auf Dauer oder haben starke Nebenwirkungen. Aber auch das ist nicht gleich ein Grund zur Verzweiflung oder zur Flucht auf hohe See oder Berge. Geldsparen hat fünf nachhaltige Tipps gesammelt, wie Sie den Pollen langfristig vernünftig Parade bieten können:
1. Auf Zeit spielen
Auch wenn man bei schönem Wetter am liebsten alle Fenster und Balkontüren aufreißen würde: Pollenallergiker sollten auch in warmen Zeiten besser alle Verbindungen nach draußen geschlossen halten, denn so dringt möglichst wenig Blütenstaub in die Zimmer. Sie wohnen in der Stadt? Dann verlegen Sie das Wohnungslüften oder den Frühsport in die Zeit zwischen sechs und acht Uhr morgens, denn da ist die Pollenkonzentration am niedrigsten. Landeier sollten dagegen beides eher abends nach 20 Uhr bis Mitternacht machen. Denn in der Regel erreicht hier der Blütenstaub zwischen vier und sechs Uhr morgens sogar seine höchste Konzentration.
Bei starkem Wind besser auf Lüften verzichten, denn dann ist die Pollenkonzentration den ganzen Tag hoch. Besonders segensreich sind die Stunden nach einem kräftigen längeren Regenschauer - jetzt ist die ideale Zeit für Spaziergänge und Frischluft. Die Regentropfen reinigen die Luft, allerdings gilt das nicht für schwache zu kurze Güsse, denn in der ersten halben Stunde bringen die Tropfen sogar oft noch Pollen aus höheren Luftschichten mit.
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