Die Diagnose Alzheimer ist für Betroffene wie Angehörige oft gleichermaßen ein Schock. Bedeutet sie doch, dass der Alltag nicht mehr wie gewohnt weitergeführt werden kann und man sich in absehbarer Zeit auch mit dem Thema Pflege auseinandersetzen muss. Welche Hilfen es gibt und wie man sie bekommt.
Wird man akut mit dem Thema Alzheimer konfrontiert, ist es wichtig, sich erstmal individuell und kompetent beraten zu lassen. Das ist bundesweit kostenlos möglich. Ansprechpartner sind hier vor allem die
Deutsche Alzheimergesellschaft, die
Pflegestützpunkte, die Sozialverbände oder auch die Kommunen.
Mit jemandem sprechen zu können, der sich auskennt und Rat spendet, ist gerade am Anfang sehr wichtig. Hier gibt es oft besonders viele Fragen, die sehr individuell und oft auch akut sind. „Bei uns rufen Leute an, die zum Beispiel erstmal wissen wollen, ob sie nach der Diagnose „Alzheimer“ mit ihrem Partner noch in den gebuchten Urlaub fahren können oder auch, ob der Betroffene jetzt überhaupt noch Auto fahren darf“, sagt Helga Schneider-Schelte, Beraterin am Alzheimer-Telefon der Deutschen Alzheimergesellschaft. „Hier ist es wichtig, erste Ängste zu nehmen, individuelle Lösungsmöglichkeiten anzubieten und dann erst die nächsten Schritte zu planen.“