Mit dem Thermometerstand klettert oft auch die Stromrechnung nach oben. Geldsparen verrät, wie Sie in heißen Zeiten ganz einfach Umwelt und Geldbeutel entlasten können.
Leisten Sie sich ein Kühlschrankthermometer (ab zwei Euro) und stellen Sie Ihre Geräte richtig ein – das bedeutet, bitte Eisschrank und Co. nicht auf arktische Temperaturen herunter kühlen. Denn auch im Hochsommer reichen im Kühlschrank in aller Regel plus sieben Grad und in der Gefriertruhe minus 18 Grad für die allermeisten Lebensmittel völlig aus. Wer stärker kühlt, treibt seine Stromrechnung nur unnötig nach oben und das kann bei einem durchschnittlichen Gerät auf Jahressicht schnell 20 Euro und mehr ausmachen.
2. Kühlschrank aufräumen!
Die Rechnung ist einfach: Je ordentlicher es im Kühlschrank ist, desto kürzer steht die Tür offen, weil die gewünschten Lebensmittel schneller gefunden werden. Gerade wenn die Lufttemperatur hoch ist, kostet jede Sekunde sonst etwas Kälte und damit Strom. Wer mehr als zwei Wochen in den Sommerurlaub fährt, sollte die Tür dagegen besser ganz öffnen. Also: Vorräte aufbrauchen, Kühlschrank ausräumen und Gerät abschalten. Denn das kann sich gleich doppelt lohnen: Erstens wird in der Abwesenheit nicht unnötig gekühlt. Zweitens ist die „neue Öffnungszeit“ eine gute Gelegenheit, abzutauen - und eisfreie Geräte arbeiten viel sparsamer.
3. Eis in den Keller!
Es ist ein Mythos, dass man einen Raum mit einem offenen Kühlschrank kühlen kann. Im Gegenteil: Man könnte sogar eher heizen. Denn Gefriertruhen und Kühlschränke sind im Prinzip Wärmepumpen: Die Kälte im Inneren wird dadurch erzeugt, dass Wärme nach Außen transportiert wird. Deswegen funktionieren die Geräte umso besser, je kühler sie selbst stehen. Ein Gefrierschrank braucht zum Beispiel rund sechs Prozent weniger Strom pro einem Grad weniger Umgebungstemperatur. Daher ist es viel günstiger, ihn zum Beispiel in einem Kellerraum statt in der Küche aufzustellen.
4. Auf Sommerzeit umstellen!
Gerade bei älteren Heizungsanlagen kann es mehrere hundert Euro sparen, im Sommer einen genauen Blick auf die Einstellungen zu werfen und auf Sommerbetrieb umzustellen. Denn sonst kann es passieren, dass zum Beispiel die Umwälzpumpe die Heizkörper auch bei brütender Hitze unnötig mit Wasser versorgt. Und das kann allein schon bis zu 100 Euro auf die Stromrechnung bringen. Wenn Sie zur Miete wohnen, kann es sich auch lohnen, den Vermieter auf die Überprüfung der Geräteeinstellung hinzuweisen - über die Nebenkosten zahlen sonst die Bewohner für eine unter Umständen schlechte Einstellung.
5. Gut durchlüften!
Klimageräte sind eher nichts für Sparsame. Wer auf die angenehm kühlenden Stromfresser trotzdem nicht verzichten möchte, sollte sich wenigstens zusätzlich einen Deckenventilator zulegen. Durch die besser verteilte Luft arbeitet die Aircondition so bis zu 40 Prozent effektiver.
6. Stecker ziehen!
Wer länger wegfährt, sollte wirklich alles komplett abschalten – vom Fernseher bis zur Stereoanlage. Ein stromfressender Stand-By-Betrieb macht während Ihrer Abwesenheit überhaupt keinen Sinn und kostet nur Geld. Der kleine Rundgang durch die hauseigene Elektronikausstattung ist außerdem eine gute Gelegenheit, nach versteckten Stromfressern zu fahnden: Wenn Sie denken, alles abgeschaltet zu haben, werfen Sie auf jeden Fall zur Sicherheit mal einen Blick auf Ihren Stromzähler. Ist hier noch immer keine Ruhe eingekehrt, fangen Sie an, Stecker zu ziehen, bis es wirklich zum Stillstand kommt. Sie werden überrascht sein, wie viele ausgeschaltete Geräte trotzdem Strom ziehen. Überlegen Sie eventuell, welche Sie in Zukunft regelmäßig vom Netz trennen.
7. Kalt waschen!
Kalt duschen ist selbst im Sommer nicht jedermanns Sache. Relativ wenig verschmutzte Wäsche kälter als gewöhnlich zu waschen, klingt auf den ersten Blick auch nach einer extremen Maßnahme. Ist es aber nicht! Denn dank moderner Waschmittel wird die meiste haushaltsübliche Wäsche schon mit kaltem Wasser sauber – und man spart nebenbei noch wertvolle Energie. Jetzt noch statt des Trockners die Sommerhitze ausnutzen und die Wäsche im Freien aufhängen. Danach riecht und wirkt sie nicht nur besonders frisch (UV-Licht killt Geruchsbakterien und bleicht so manchen Fleck raus). Die gesparte Trocknerzeit bringt außerdem in vielen Haushalten mehr, als Sparmaßnahmen bei Waschmaschine und Kühlgeräten zusammen.
Sie suchen einen günstigen Stromtarif?
Mit dem Strom-Rechner ermitteln Sie einfach und unkompliziert Ihren persönlich günstigsten Stromtarif.
Nur wenige Bundesbürger kennen sich mit dem Thema Erbschaft wirklich aus. Wie Sie sinnvolle Schenkungen vornehmen und per Testament den späteren Nachlass effektiv verteilen. ...mehr
Mehr als 2,3 Millionen Menschen in Deutschland sind pflegebedürftig. Wir haben für Sie die wichtigsten Vorsorge- und Pflegemöglichkeiten sowie deren finanzielle Hilfen zusammengestellt. ...mehr
Das gesetzliche System wird teurer und die Privaten sind längst nicht mehr nur für Besserverdiener. Nutzen Sie unseren Ratgeber als Entscheidungshilfe. ...mehr
Der Alltag bietet täglich neue Schwierigkeiten und Probleme. Aus der Praxis gegriffene Tipps und Tricks bringen bares Geld in Ihre Haushaltskasse. ...mehr
Millionen Menschen bedürfen staatlicher Unterstützung. Immer mehr davon gehen wegen Hartz IV vor Gericht. Wir haben für Sie wichtige Fakten, Urteile und Rechner zusammengestellt. ...mehr
Wer gesunde und gleichmäßig weiße Zähne haben will, muss in erster Linie für die richtige Pflege sorgen. Zudem sind ein guter Zahnarzt und die richtige Therapie unerlässlich. ...mehr
seit ca. 4 Wochen bekomme ich täglich mindestens 12, manchmal sogar 18 Spam-SMS von Varianten der Nr. 0511-1237199 (+2 unterschiedliche Endnummern). Auch... 14.05.2012,11:15:30 Uhr von Kirsten
Nach Einreichung der Klageschrift einigte ich mich mit der KLM, daß diese 80 % meiner Forderung und Kosten erstattete. Dadurch ersparte ich mir die... 13.05.2012,08:53:18 Uhr von Klaus Schlesinger
Aufpassen, es gibt bei manchen Anbietern eine Guthabengültigkeit (bei symio z.B.). Das ist wirklich schlecht bei einem echten Wenigtelefonierer! 11.05.2012,15:26:42 Uhr von Steffen