Energiesparlampen, Farbreste, Medikamente – sind diese und andere ganz alltäglichen Helfer nicht mehr einsatzfähig, gehören sie nicht in die normale Mülltonne. Aber wohin sonst damit, ohne dass man die Umwelt belastet oder unnötig hohe Entsorgungsgebühren bezahlt? Geldsparen.de erklärt, wie man seinen privaten Sondermüll nachhaltig und günstig los wird.
In einem privaten Haushalt gibt es viele Quellen für ganz besonderen Müll. Gerade umweltbewusste Energiesparer, geschickte Heimwerker und sparsame Selbstschrauber häufen oft mit den Jahren ein paar Extraportionen Sondermüll an und müssen aufpassen, damit ihr spezieller Abfall nicht zum Problem wird.
Auch in Haushalten ohne Bastler-Ambitionen sammeln sich außerdem häufig Sonderposten wie etwa übrig gebliebene oder abgelaufene Medikamente. Für diese Fälle gilt: Pillen und Co. gehören auf gar keinen Fall in die Toilette, denn sie werden auch von den besten Kläranlagen nicht ausreichend wieder herausgefiltert. Sammeln sich Antibiotika oder Hormonpräparate in Böden und Wasser, wird das über kurz oder lang zum Problem für Mensch und Umwelt. Altersschwache oder nicht benötigte Blister, Tuben und Tiegel medizinischen Inhalts sollten deswegen am besten in der Apotheke zurückgegeben werden. Wissen Sie allerdings genau, dass Ihr Restmüll sowieso in die Müllverbrennungsanlage wandert, ist es in der Regel auch unbedenklich, Medizinreste hierüber zu entsorgen.
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Lesen Sie hier, welcher privater Sondermüll sonst noch kritisch sein kann und wie man ihn ökologisch korrekt und möglichst günstig wieder los wird:
Egal wie lange die Hersteller auch die Lebensdauer von Energiesparlampen angeben, irgendwann ist auch bei den besten Schluss. Dann sollten Sie peinlichst darauf achten, sie unversehrt zu entsorgen. Denn sogenannte „Entladungslampen“ enthalten geringe Mengen an Quecksilber. Zerbricht das gute Stück, kann das giftige Schwermetall freigesetzt werden und Mensch und Umwelt schädigen. Im Fall der Fälle gut lüften und besser vorsichtig kehren als saugen, denn der Staubsauger könnte das Quecksilber überall verteilen. Feuchte Küchenrolle oder Klebeband helfen gegen letzte Staubreste.
Wegen der Bruchgefahr gehören Neonröhren und Energiesparlampen auch nicht in den normalen Hausmüll, sondern müssen als Sondermüll in Spezialbehältern entsorgt werden. Kostenlos geht das auf jeden Fall auf dem lokalen Recyclinghof Ihrer Gemeinde. Praktischer ist oft eine Rückgabe über den Elektronikhändler in Ihrer Nähe. Gerade wenn Sie dort neue Lampen kaufen wollen, werden die alten meist auch umsonst zurückgenommen. Einen Überblick über Sammelstellen in Ihrer Nähe bietet www.lichtzeichen.de. Herkömmliche Glühbirnen, Halogenlampen und neueste LED-Sparlampen können übrigens ohne Bedenken in den Restmüll wandern.
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