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Online-Weinversand

Tolle Tropfen im Netz

30.08.2011
Von Florian Junker
Warum Wein im Internet kaufen? Weil es praktischer und oft günstiger ist als im Supermarkt um die Ecke. Geldsparen zeigt, wie und wo Sie gute Tropfen finden...
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Weinliebhaber kaufen eigentlich am allerliebsten direkt beim Winzer. Hier können sie die süffigen Tropfen gleich probieren. Wer öfter kommt oder größere Mengen abnimmt, kann in aller Regel auch noch einen saftigen Rabatt aushandeln. Allerdings ist so eine sinnliche Einkaufstour nicht immer vorteilhaft, denn viele lassen sich im fröhlichen Kaufrausch verführen, die eine oder andere Kiste mehr zu nehmen. Außerdem wohnen nur die wenigsten direkt in der Nähe eines günstigen und guten Weinguts. Wer zudem Köstlichkeiten aus Südafrika oder Kalifornien bevorzugt, wird wohl kaum von den Vorteilen des Direktverkaufs profitieren können. Hier lohnt sich ein Blick in Internet, denn Wein aus dem Netz kann günstig und zudem praktisch sein.
Viel Wein, viel Service

Der größte Vorteil der Online-Bestellung: Sie müssen die schweren Kisten nicht selbst tragen. Der Service, sich den Wein bis zur Haustür bringen zu lassen, kostet bei den bekannteren Anbietern zwischen 3,90 Euro und 6,50 Euro (siehe Tabelle) . Bei größeren Bestellung entfallen die Versandkosten zudem in der Regel und spätstens ab 24 Flaschen ist die Lieferung in den allermeisten Fällen kostenfrei. Zudem lassen sich die Preis für die Weine zum Beispiel auf der Seite wein.cc blitzschnell vergleichen. Auch den Namen des Herstellers mit der genauen Bezeichnung des Weins bei der Suchmaschine Google einzugeben, kann einen zu Schnäppchenangeboten führen. Um am Ende aber nicht drauf zu zahlen, sollten Sie gerade bei kleineren Shops genau die AGBs durchlesen.

Sicher zahlen

Achten Sie vorallem auf die Angaben zur Zahlungsweise. Denn günstige und gute Weine hat fast jeder Anbieter im Programm. Gerade die kulinarische Jagd nach dem besten Preisleistungsverhältnis fasziniert viele Weinliebhaber und im Netz haben sie dafür ein nahezu unbeschränktes Angebot, viel größer und oft qualitativ hochwertiger als im Supermarkt. Unterschiede gibt es jedoch im Kleingedruckten der Weinversender. Wer im Internet auf Nummer sicher gehen möchte und so wenig wie möglich seiner Daten preisgeben will, sollte im Zweifel die Bezahlung auf Rechnung vorziehen. Denn hier können Sie die Ware ganz in Ruhe prüfen, bevor Sie bezahlen. Aber auch die Option Lastschrift bzw. Bankeinzug ist aus Sicherheitsaspekten akzeptabel, so lange Sie ihre Kontoauszüge regelmäßig überprüfen. Denn die Buchung lässt sich in der Regel noch 6 Wochen rückgängig machen. Ein riesen Vorteil im Streitfall.

Eine Frage des guten Geschmacks

Welcher Wein ist der richtige? Sie müssen weder Önologe (Weinwissenschaftler) oder Sommelier (Mundschenk) sein, um diese Frage richtig zu beantworten. Denn eigentlich zählt nur eins: Schmeckt er Ihnen oder schmeckt er nicht. Weder ein hoher Preis noch eine bestimmte Traube oder Anbauregion können das garantieren. Um durch einem Fehlkauf nicht drauf zu zahlen gilt es deswegen, vor der großangelegten Internetbestellung kostbare Informationen über die Weine zu sammeln. Im Supermarkt bleibt einem da nur der Blick aufs Etikett. Internetspezialisten wie zum Beispiel "genuss7.de" verkosten und bewerten ihre Tropfen zusätzlich. Hauseigene Weinexperten beschreiben den Geschmack dort sogar per Videobotschaft. Auch die Auswahl der angebotenen Weine ist ein Qualitätskriterium für jeden Händler. In der Regel tätigt man deshalb bei renommierten Versendern wie "brogsitter.de" keine extremen Fehlgriffe – der Anbieter kann auf eine Familienerfahrung von 400 Jahren im Weinbau zurückgreifen und hat auch im Netz einen Ruf zu verlieren.

Wertvolles Extra-Wissen

Die meisten Anbieter geben zusätzlich Informationen zur Lagerfähigkeit, passenden Gerichten oder idealer Trinktemperatur. Ob der gekaufte Wein aber auch sein Geld wert ist, können findige Käufer im Netz leichter abschätzen. Denn die Erfahrungen von anderen Kunden schützt vor krassen Fehlkäufen. Zum Beispiel das Hamburger Weinkontor "hawesko.de" oder der Spanienspezialist "vinos.de" lassen ihre Weine von ihren Kunden bewerten. Gerade kritische Kommentare verraten viel über das Preisleistungsverhältnis. Vertrauen Sie aber am Schluss nur auf den eigenen Geschmack. Empfehlenswert ist es von einem interessanten Wein nicht gleich mehrere Kisten zu bestellen, sondern lieber von ein paar attraktiven Kandidaten drei bis vier Flaschen zum Probieren. Idealerweise testen Sie die zu verschieden Zeiten, Stimmungen und Mahlzeiten und machen erst dann den Keller mit Ihrem Favoriten voll. Prosit!

Interessante Web-Wein-Shops
 Anbieter Kundenfreundlichste Zahlungsart  Lieferkosten
belvini.de Lastschrift 5,95 Euro (ab 75 Euro frei)
brogsitter.de Rechnung 5,95 Euro (ab 24 Flaschen oder 179 Euro frei)
der-weinversand.de Rechnung 6,50 Euro (ab 130 Euro frei)
genuss7.de Rechnung (zzgl. 1,50 Euro Gebühr) 3,90 Euro (ab 75 Euro frei)
gourmondo.de Lastschrift 4,90 Euro (ab 75 Euro frei)
hawesko.de Rechnung Bis 11 Flaschen 11,90 Euro, bis 23 Flaschen 6,90 Euro und ab 24 Flaschen versandkostenfrei
meevio.de Rechnung 4,95 Euro (ab 75 Euro frei)
vinos.de Rechnung keine (Mindestbestellwert 25 Euro)
weinraum.de Rechnung 5,50 Euro (ab 100 Euro frei)
 Quelle: Webseiten, Stand 30.8.2011
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Leserkommentare

Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
22.03.2009 10:57 Uhr
simba1: Weinhändler / Ab Hof
Klar ist es toll, wenn man übers Internet den Wein kaufen kann. Ich persönlich bin ein Freund vom Direktkauf, also Ab-Hof-Kauf beim Winzer. Einerseits kann man hier den Wein zuerst verkosten und andererseits bekommt man tolle Preise für tolle Wein.
bis bald auf,
www.rotwein-weisswein.at
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