Küche
Wunderwaffe Wasser
28.06.2011
Von Florian Junker
Gerade mal 20 Cent kostet eine günstige Flasche Mineralwasser. In der Küche gehört sie trotzdem zu den kostbarsten Geheimwaffen! Denn schon ein kräftiger Schluck "Sprudel" macht viele Speisen leckerer, leichter und am Ende sogar um einige Euros günstiger. Die besten Tricks, mit denen auch Sie in Zukunft liebend gerne mit Wasser kochen.
Man hat es fast immer im Haus, es ist erstaunlich günstig und manchmal würde man es sogar ungenutzt wegleeren: Mineralwasser. Etwa, wenn nach einer großen Familienfeier drei verschiedene Flaschen geöffnet sind und sie bis zum nächsten Tag „ausblubbern“. Bevor Sie jetzt mit dem guten Stoff die Blumen gießen, gibt es jedoch noch bessere Verwendungsmöglichkeiten - und diese sparen Nerven, Kalorien und sogar Geld. Vier coole neue Einsatzgebiete für Mineralwasser:
Leichter genießen
Sündigen ist mit das Schönste am Kochen. Ein paar Kalorien und Fette kann man sich dank den Mineralwasser-Tricks jetzt aber doch sparen: Bevor Sie Fleisch anbraten, den Boden einer beschichteten Pfanne mit stark kohlensäurehaltigem Wasser bedecken. Sprudelt es vor Hitze, das Fleisch hineinlegen und garen. Immer nur so viel Mineralwasser zugeben, dass eine hauchdünne Wasserschicht das Fleisch umspült, so wird es röstbraun und knusprig.
Sie lieben süße Desserts? Auch wenn es am Grillabend etwas üppiger sein darf, hilft Mineralwasser, die größten Kalorienbomben ein wenig zu entschärfen. Kurz vor dem Fertigstellen einer Mousse au Chocolat etwas Sprudel unterziehen, so wird sie schön cremig, ohne dass mehr Fett (z.B. geschlagene Sahne) zugefügt wird. Auch selbstgemachtes Eis schmeckt leichter, wenn ein Teil der süßen Sahne durch Mineralwasser ersetzt wird. Damit sich auf der Masse später keine Schicht aus Eiskristallen bildet, während des Einfrierens regelmäßig umrühren, so wird das Wasser gleichmäßig in der Eiscreme verteilt.
Wichtig für alles Süße: Damit das Experiment gelingt, zu einer Marke mit wenig Mineralstoffen greifen, damit der Geschmack nicht verfälscht wird. Dafür darf es umso mehr Kohlensäure sein – sie macht Desserts herrlich cremig. Das gilt übrigens besonders für Magerquark! Mit Sprudel aufgeschlagen wird er so sahnig wie seine hochprozentige Konkurrenz. Das spart nicht nur Kalorien, sondern auch bares Geld: Sahnequark ist im Supermarkt rund ein Drittel teurer als Magerquark.
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