Wer am meisten bietet, bekommt den Zuschlag – so funktionieren Auktionen. Manchmal kann man aber bei Ebay auch feilschen wie auf dem Basar. Dabei lässt sich durchaus der eine oder andere Euro sparen.
Auktionen sind einfach: Wer am meisten bietet, bekommt den Zuschlag. Ebay bietet aber schon lange alternative Möglichkeiten der Preisgestaltung an. Wer nicht mitbieten will, kann beim Internet-Auktionshaus häufig auch auf Festpreis-Angebote zugreifen, bei denen man zu einem bestimmten Preis etwas erwirbt. Es gibt aber auch noch eine dritte Möglichkeit, einen Preis auszuhandeln: indem man mit dem Verkäufer um die Kosten feilscht – fast wie auf einem orientalischen Basar. Das Ganze nennt sich "
Preis vorschlagen". Wenn der Verkäufer diese Option akzeptiert, kann der Interessent den Verkäufer kontaktieren und ihm einen Preisvorschlag machen.
Das Ganze läuft nach einem festgelegten Schema ab.
Beispiel: Der Händler will für eine Armbanduhr 185 Euro (bei Sofortkauf). Der Käufer bietet 165 Euro und fragt per Formular beim Verkäufer an, ob dieser damit einverstanden ist. Wenn ja, kommt der Kaufvertrag zustande. Wenn nein, kann der Verkäufer den Preisvorschlag entweder ablehnen oder einen Gegenvorschlag machen, zum Beispiel die Uhr für 180 Euro anbieten.
Will der Käufer den Preis noch weiter drücken, kann er versuchen, den Händler von diesem Angebot erneut herunterzuhandeln – so lange, bis sich beide Seiten geeinigt haben oder eine Seite den Vorschlag der anderen ablehnt. Die Vorschläge sind jeweils 48 Stunden lang gültig. Bis zu drei Gegenvorschläge sind möglich – und wenn es der Kaufinteressent beim obigen Beispiel schafft, die Uhr für 175 Euro zu erstehen, hat er immerhin 10 Euro gespart.