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Bücher

Schmöker zu Geld machen

23.01.2012
Von Florian Junker
In manchem Regal schlummert ein kleines Vermögen. Lassen Sie ausgelesene Schmöker nicht zum Staubfänger werden – verwandeln Sie sie in bare Münze.
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Wer Bücher liebt, wird es kaum übers Herz bringen: Die guten Stücke einfach zu verkaufen. Die gute Nachricht für alle, die trotzdem damit liebäugeln, ist, dass das richtig Geld bringen kann. Und wer wirklich ehrlich zu sich selbst ist, wird schnell zugeben, dass er 99 Prozent seiner liebsten Werke im Regal in den letzten Jahren nicht mehr zur Hand genommen hat. So schaffen Sie Platz für neue Bestseller und spülen gleichzeitig Geld in die Haushaltskasse:

Internetverkauf einfach besser

So lange es sich nicht um echte Raritäten handelt, ist es kaum sinnvoll, Bücherkisten zu Antiquariaten oder Trödelhändlern zu schleppen. Meist winken die nur ab oder machen Angebote in der Größenordnung von: „Die ganze Kiste für fünf Euro“. Ein Blick ins Internet kann hier deutlich mehr bringen. Es kostet zwar etwas Zeit, aber auf Seiten wie momox.de, regalfrei.de oder booklooker.de lassen sich Bücher unkompliziert zu Geld machen. Selbst der Online-Buchhändler amazon.de hat unter dem Stichwort "Trade-In" einen entsprechenden Service im Angebot, allerdings gibt es hier kein Bargeld sondern nur Gutscheine. In der Regel reicht es auf den Internetseiten, die ISBN Nummer (findet man beim Strichcode auf der Buchrückseite) einzugeben und sofort bekommt man ein Angebot. Ungeahnte Schätze und Höchstpreise sind auch hier eher selten, aber aktuelle Werke oder begehrte Fachbücher bringen oft doch noch den einen oder anderen Euro. Für alte Klassiker werden zwar meistauf den ersten Blick enttäuschende Centzahlen geboten, einmal beherztes Ausräumen und in die Tasten hauen, kann in der Summer aber schon einen ganz erträglichen Stundenlohn bringen. Besonders positiv: Sie zahlen bereits ab geringen Mengen nichts, keine Porto- oder Verkaufsgebühren.

Keine Transportkosten

Bei allen Anbietern reichen zehn Euro Ankaufswert und das Einschicken der Bücher ist für den Kunden kostenneutral. Bei regalfrei werden die Versandkosten mit der Überweisung des Ankaufsbetrags entsprechend des Gewichts erstattet. Bei booklooker, momox und amazon lässt sich ein Frankierschein ausdrucken und der Versand ist damit umsonst. Momox-Kunden können sich das Paket sogar ohne Extragebühren daheim abholen lassen, was gerade bei großen Büchersammlungen sehr praktisch sein kann – man spart sich das Geschleppe zum Postamt.

Generell kaufen alle Anbieter nur Bücher in gutem Zustand auf. Zerfledderte, vollgeschmierte oder total vergilbte Werke nimmt keiner an. Bei booklooker ist es nötig sich zu registrieren, um den Ankaufservice nutzen zu können. Eigentlich basiert dieser auf der Grundlage des Anbieters rebuy.de, wo es auch ohne Registrierung möglich wäre, Preise abzufragen. Zumindest bei der Geldsparen-Stichprobe waren allerdings die angebotenen Preise bei booklooker stets einige Cent höher. So ähnlich sich die Anbieter in ihren Rahmenbedingungen sind, so unterschiedlich sind sie generell bei den gebotenen Preisen.
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Leserkommentare

04.02.2012 08:18 Uhr
Rambay: "Super"-Tip - warum nicht selbst verkaufen ?
Super Idee, den Antiquar als "5,-€-pro-Kiste_über-den-Tisch-Zieher" darzustellen.
Die Ankäufer machen es genau so! Man brauche die Titel nur mal bei den Ankaufseiten eingeben und dann mal nachsehen, was man bekommt. Anschließend mal sehen, was der Verkauf bringt. So verkauft momox über medimops bei amazon. Warum die Bücher nicht selbst einstellen ? Allerdings sind die Gebühren bei booklooker weit geringer. Ich gebe die Bücher lieber dem Antiquar, der mit, in, und durch seine Bücher lebt, als Geschäftsführern mit Logistikzentrum.
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