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Nachhaltiger Nahrungskauf

14.10.2011
Von Florian Junker
Bei jedem Lebensmitteleinkauf die Umwelt schützen? Das muss nicht teuer sein – im Gegenteil! Durch die richtige Auswahl an Produkten leben Sie gesünder, reduzieren klimaschädliches CO2 und geben in Zukunft sogar weniger Geld aus. Geldsparen.de verrät die wichtigsten Shoppingregeln.
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Mehrere Wünsche auf einmal erfüllen - das können nicht nur Überraschungseier, sondern auch nachhaltige Verbraucher. Wer die drei Grundregeln für klimafreundliches Einkaufen beachtet, kann bei einer Runde durch den Supermarkt mehr als nur ein paar Lebensmittel mit nach Hause nehmen. Überlegte Kunden tüten neben einer Portion Klimaschutz auch noch eine Portion Gesundheit mit ein.

Dabei müssen Sie nicht unbedingt auf relativ teure Bio-Produkte setzen. Die bieten zwar unbestritten Vorteile in Sachen umweltverträgliche Anbaumethoden, Gentechnikfreiheit und Chemierückstande, aber unter Fachleuten ist die ökologische und soziale Bilanz manches Produktes trotzdem umstritten. Ob es zum Beispiel unter dem Strich wirklich sinnvoll ist, Bio-Gemüse in den wasserknappen Ländern des Nahen Ostens zu produzieren und den weiten Weg nach Deutschland zu transportieren, darf bezweifelt werden. Wer sich an die folgenden einfachen Regeln hält, bekommt meist mehr Klimaschutz und trotzdem beste Qualität für weniger Geld:
Tipp 1: Alles zu seiner Zeit


Weintrauben im Frühling oder Erdbeeren im Winter? Wir haben uns daran gewöhnt, dass es praktisch zu jeder Jahreszeit auch jedes Obst und Gemüse zu kaufen gibt. Das geht aber nur durch den Einsatz von jeder Menge teurer Energie. Obst wird eingeflogen, Gewächshäuser werden beheizt oder Waren werden monatelang aufwendig gekühlt.

Das alles kostet nicht nur viel Geld, sondern geht auch noch zu Lasten der Gesundheit. Treibhausgemüse ist zum Beispiel anfälliger für Pilze und muss deswegen oft mit Fungiziden behandelt werden. Das erhöht auch das Risiko von chemischen Rückständen dieser Antipilzmittel in Lebensmitteln. Auch Düngemittel werden meist in hohem Maße eingesetzt, können aber von den oft nur spärlichem Sonnenlicht ausgesetzten Pflanzen nicht so schnell umgewandelt werden. Bleibt dann etwa Nitrat im Gemüse, kann es beim Kochen in giftiges Nitrit umgewandelt werden.

Um das zu vermeiden, sollten Verbraucher auf saisonales Gemüse und Obst setzen. Was gerade „in“ ist, erfahren Sie hier. In der Regel ist saisonale Ware noch dazu günstiger als die meist importierten Produkte und die Klimabilanz ist um ein Vielfaches besser. 

 Regel: Nur kaufen, was gerade Saison hat!
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