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So meiden Sie Fallen
Weintrauben im Frühling oder Erdbeeren im Winter? Wir haben uns daran gewöhnt, dass es praktisch zu jeder Jahreszeit auch jedes Obst und Gemüse zu kaufen gibt. Das geht aber nur durch den Einsatz von jeder Menge teurer Energie. Obst wird eingeflogen, Gewächshäuser werden beheizt oder Waren werden monatelang aufwendig gekühlt.
Das alles kostet nicht nur viel Geld, sondern geht auch noch zu Lasten der Gesundheit. Treibhausgemüse ist zum Beispiel anfälliger für Pilze und muss deswegen oft mit Fungiziden behandelt werden. Das erhöht auch das Risiko von chemischen Rückständen dieser Antipilzmittel in Lebensmitteln. Auch Düngemittel werden meist in hohem Maße eingesetzt, können aber von den oft nur spärlichem Sonnenlicht ausgesetzten Pflanzen nicht so schnell umgewandelt werden. Bleibt dann etwa Nitrat im Gemüse, kann es beim Kochen in giftiges Nitrit umgewandelt werden.
Um das zu vermeiden, sollten Verbraucher auf saisonales Gemüse und Obst setzen. Was gerade „in“ ist, erfahren Sie hier. In der Regel ist saisonale Ware noch dazu günstiger als die meist importierten Produkte und die Klimabilanz ist um ein Vielfaches besser.