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Windows

Mit Bordmitteln wiederherstellen

19.03.2011
Von Alexander Sedlak
Wenn der Computer plötzlich langsam wird, Programme häufig abstürzen oder nicht mehr richtig funktionieren, kann guter Rat kostenlos sein. Mit der Systemwiederherstellung hat Windows ein mächtiges Werkzeug im Gepäck, mit dem das System wieder zum Laufen kommen kann. Geldsparen zeigt, wie man es benutzt.
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Insbesondere nach der Installation von Programmen oder Gerätetreibern, kann es vorkommen, dass ein PC scheinbar grundlos entweder langsamer wird oder andere Programme falsch oder gar nicht arbeiten. Der Grund dafür ist meistens, dass Bestandteile eines Programms oder Treibers Konflikte mit dem Betriebssystem oder auch mit anderen Programmen haben.

Bei der Problemlösung geht man am besten in zwei Schritten vor:
1. Schritt - Deinstallieren

Wenn klar ist, dass die Probleme nach der Installation eines Treibers oder Programms erstmals auftraten, steht bei der Problembehebung bzw. bei der Fehlersuche die Deinstallation der betreffenden Komponenten an erster Stelle. Die Deinstallation von Programmen erfolgt am besten über die entsprechende Windows-Funktion in der Systemsteuerung.
Bei Windows XP:  Systemsteuerung > Software;
Windows Vista und 7: Systemsteuerung > Programme und Funktionen.

Gegebenenfalls auch auf der Internetseite des Herstellers nach einem speziellen Programm für die restlose und sichere Entfernung des Programms oder Treibers suchen. In vielen Fällen wird das Problem nach der Deinstallation bereits wieder behoben sein.

2. Systemwiederherstellung

Mit der Systemwiederstellung von Windows kann ein früherer Zustand des Windows-Systems, eben vor der fatalen Installation, wieder hergestellt werden. Sie erstellt und speichert so genannte Wiederherstellungspunkte standardmäßig einmal pro Woche. Diese Wiederherstellungspunkte enthalten in erster Linie Informationen zu Einstellungen der Windows-Registrierungsdatenbank, aber auch andere Systeminformationen. Mit diesen Informationen kann das Betriebssystem in einen Zustand, der zu einem ganz bestimmten Datum bestand, gebracht werden.

Die Systemwiederherstellung wirkt sich ausschließlich auf das Betriebssystem aus, persönliche Daten, Programminstallationen, E-Mails, Fotos etc. sind davon nicht betroffen und können folglich damit auch nicht wiederhergestellt werden. Sichern Sie diese regelmäßig mit einem Programm für die Datensicherung.
 
Vorgehensweise

Windows XP: Starten Sie die Systemwiederherstellung über Start > Hilfe und Support > Computeränderungen mit der Systemwiederherstellung rückgängig machen.

Windows Vista: Klicken Sie auf das Startsymbol und tippen Sie in die Suchzeile unten im Startmenü den Begriff "Systemwiederherstellung" ein. Oben erscheint dann eine Liste mit Treffern, wählen Sie hier einfach den Begriff Systemwiederherstellung aus, indem Sie darauf klicken.

Windows 7: Klicken Sie auf dem Desktop den Begriff "Computer" mit der rechten Maustaste an und wählen dann die Funktion "Eigenschaften" aus. Wählen Sie in dem dargestellten Fenster links den Begriff "Computerschutz" aus und im nächsten Fenster klicken Sie auf Systemwiederherstellung.

Wählen Sie dann in dem Fenster den Befehl "Meinen Computer zu einem früheren Zeitpunkt wiederherstellen" und wählen Sie anschließend aus der angebotenen Liste einen Zeitpunkt aus, von dem Sie sicher sind, dass das Problem da noch nicht bestanden hat. Folgen Sie dann den Anweisungen des Programms. Die Wiederherstellung kann eine ganze Weile dauern, sollte aber auch mit großer Sicherheit zu einem Erfolg führen.

Tipp:
Um einen Wiederherstellungspunkt manuell anzulegen, beispielsweise unmittelbar vor der Installation eines Programms, klicken Sie im ersten Fenster der Systemwiederherstellung auf den Button Computerschutz und folgen Sie auch hier den Anweisungen auf dem Bildschirm.
 
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