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Updates

Neu ist nicht immer besser

06.01.2009
Von Alexander Sedlak
Besitzer eines PC kennen das leidvolle Spiel mit der Update-Schraube: Man hat einen Rechner und ist ganz zufrieden damit. Doch eines Tages erscheint die neue Version eines Programms, das man gerne nutzt. Nach der Installation ist die Enttäuschung groß: Nichts ist mehr wie vorher, womöglich funktioniert das Programm auch nicht mehr korrekt.
Programme Neu ist nicht immer besser
Und zu allem Überfluss ist die Anwendung womöglich aufgrund eines stark gestiegenen Speicherbedarfs sehr langsam geworden. Häufig macht die Arbeit mit einer neuen Programmversion weitaus weniger Spaß als mit der bisherigen. Und wenn der eigene Rechner nicht gerade üppig mit Speicher und Rechenleistung ausgestattet ist, kann das System unstabil werden, vermehrt auftretende Abstürze können die Folge sein. Und leider gilt auch: Eine neue Programmversion ist nicht selten schlechter als die vorherige, beispielsweise weil zu viele Funktionen und Features integriert wurden, die man gar nicht braucht und die alles sehr unübersichtlich werden lassen.

In so einem Fall sollte man nicht gleich ins nächste Computergeschäft gehen, und den Rechner für teures Geld nachrüsten lassen. Sicherlich, mit mehr Leistung macht so manches Programm auch mehr Spaß, aber für eine Speichererweiterung lässt man schnell 50 Euro oder mehr liegen, eine größere Festplatte schlägt inklusive Einbau mit 130 Euro zu Buche und für einen neuen PC ist man mindestens 350 bis 400 Euro los.
Die günstigere Alternative ist oft die Rückkehr zur alten Programmversion. Aber was tun, wenn keine Original-CD mehr vorhanden ist oder wenn man sich die Software aus dem Internet geladen hatte und die Installationsdatei schon lange gelöscht ist? In diesem Fall kann der Dienst Oldversion die Rettung sein. Hier findet sich eine Vielzahl von Programmen in Vorgängerversionen, wie sie beim Softwarehersteller nicht mehr zu finden sind.

Hin und wieder kommt es auch vor, dass mit einem Versionswechsel gleichzeitig ein Wechsel von kostenlos zu kostenpflichtig vollzogen wird. In dem Fall kann man sich auch die Kosten für eine neue Software sparen.

Wichtig für den Anwender: Wenn schon eine neue Programmversion installiert wurde, sollte diese vor der erneuten Installation der älteren Version manuell wieder deinstalliert werden. Am einfachsen geht das über Start > Systemsteuerung > Software. Aus der nun dargestellten Liste das betreffende Programm auswählen und die Deinstallation starten. Danach sollte es möglich sein, die ältere Software wieder zu installieren.
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