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Internet-TV

Fernsehen 2.0

10.11.2011
Von Florian Junker
Eine teure Sat-Schüssel fürs Dach, monatliche Extragebühren für Kabel-TV oder ein schlechter Empfang mit der Zimmerantenne – das alles können Sie sich eventuell sparen. Mit IP-TV wird der Telefonanschluss zum TV-Zugang. Geldsparen zeigt, wie das funktioniert.
TV Internet Fernsehen
Sie denken, IP-TV wäre eine Abkürzung für „VIP“-TV und die neueste Doku-Soap mit Hotelerbin Paris Hilton? Oder aber ein Kanal, der ausschließlich Agentenfilme und Detektiv-Serien bringt und so spannend ist, dass er einen eigenen Decknamen verdient? Gute Theorien, aber alle weit gefehlt! Denn die Übertragungsvariante mit einem Namen so knackig wie ein Autokennzeichen ist schlicht „echtes“ Fernsehen – allerdings nicht via Satellit oder aus der Kabelbuchse feil geboten, sondern direkt aus dem Telefonanschluss.

Sie empfangen darüber wie gewohnt auch zum Beispiel ARD, ProSieben und praktisch alle anderen bekannten Sender. Darüber hianaus kann IP-TV in der Regel aber noch einiges mehr: Hochauflösende Bilder ins heimische Wohnzimmer zaubern zum Beispiel, riesige zum Teil sogar kostenlose Videothek-Angebote offerieren ohne dass man dafür das Haus verlassen muss oder zeitversetztes Fernsehen. Und das Beste: Dies alles ist oft schon inklusive! Für wen ist das interessant? Was braucht man dafür und wie teuer ist es? Geldsparen hat die Antworten.
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Ihre Satelliten-Schüssel auf dem Dach ist kaputt? Ihr Kabelbetreiber hat die Gebühren kräftig angehoben? Oder Sie wollen in ein Gerät investieren, mit dem zeitversetztes Fernsehen möglich ist? Bevor Sie jetzt in alte Ideen und noch älteres Equipment viel Geld stecken, lohnt sich ein Blick in die Angebotspalette der IP-TV-Anbieter. Denn die neue Technik bringt ein paar grundsätzliche Vorteile mit und ist relativ einfach installiert. Wenn Sie sowieso einen schnellen Internet-Anschluss (DSL) haben oder sich einen zulegen wollen, ist der Weg zum Fernsehgenuss über das World Wide Web nicht weit. Meist reicht es, einen anderen Anbieter zu wählen, der liefert die nötigen Geräte mit.

Allerdings brauchen Sie schon ein bisschen Power. Mindestens zwei Megabit, besser sechs, am allerbesten über zwölf sollte Ihre Leitung schon hergeben, insbesondere wenn Sie auch hochauflösende TV-Kanäle (HD) sehen wollen. Damit fallen leider derzeit noch allzu ländliche Regionen aus, außer Sie wohnen in einem gerade neu erschlossenen Wohngebiet. In den meisten Innenstädten sind dagegen die Anschlüsse in der Regel geeignet. Ob die eigene Telefonleitung auch für Fernsehen taugt, lässt sich schnell online unter www.telekom.de oder www.alice.de herausfinden.
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Leserkommentare

Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
05.10.2011 13:08 Uhr
Chroma1: Internet TV
Vor kurzem bin ich auch auf dem Zug des IPTV gestiegen, als ich angefangen habe, http://qtom.tv/ zu gucken. Ich war begeistert und habe mir anschließend auch einen internetfähigen Fernseher gekauft und ich muss schon sagen, dass es sich echt gelohnt hat. Diese Vielfalt an Fernsehprogrammen ist schon beeindruckend.
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