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Senioren-PC

Altrechner wird Surfstation

11.10.2011
Von Florian Junker
E-Mails schreiben, Fotos archivieren oder durchs Internet surfen: dazu brauchen Sie nun wirklich keinen teuren Hochleistungsrechner. Geldsparen erklärt, wann es auch ein gebrauchter PC tut, was der können muss und wie man ihn fit macht.
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Wer sich die Angebote aus unserem DSL-Vergleich ansieht weiß, dass unbegrenztes Internetsurfen daheim sehr günstig geworden ist. Eine Flatrate kostet oft unter 25 Euro im Monat, inklusive weitgehend kostenloser Festnetztelefonate. Viele, die bisher nur im Büro ins Netz konnten oder noch gar keinen Zugang zum Internet hatten, liebäugeln jetzt mit einer eigenen Surfstation zu Hause.

Das einzige was jetzt noch fehlt ist ein eigener Computer? Das kostet heutzutage glücklicherweise auch nicht mehr die Welt. Komplette Neueinsteiger greifen oft zu den Angeboten von Discountern und zahlen dafür allerdings gerne mal über 500 Euro für einen Rechner plus 100 bis 200 Euro für einen Bildschirm. Das geht jedoch viel günstiger oder sogar umsonst.
Die Bedürfnisse

Brauchen Sie wirklich einen Mehr-Kern-Prozessor, eine Grafikkarte mit extra schnellem Speicher oder einen Blue-Ray-Brenner? Wahrscheinlich nicht, denn kaum einer nutzt die Leistungsreserven eines PCs. Nur wer künftig an seinem Rechner zum Beispiel auch die neuesten Computerspiele oder Videobearbeitungsmöglichkeiten haben möchte, wird seinen PC regelmäßig an die Leistungsgrenze bringen. Für alle, die nur im Internet surfen, Emails schreiben und ab und zu ein Foto von der Kompakt-Digitalkamera ziehen möchten, reicht eine viel günstigere Lösung: Ab 300 bis 400 Euro gibt es bereits ausreichende Laptops.

Die tragbaren Computer haben den Vorteil, dass gleich der Monitor integriert ist und nicht zusätzlich kostet. Achten Sie beim Kauf aber auf eine für Sie ausreichende Displaygröße – es sollten wenigstens 15, besser noch mehr Zoll sein. Damit auch ein Sparrechner von Anfang an flüssig läuft, sollten Sie außerdem noch wert auf etwas anderes legen: Falls Sie kein Computerexperte sind oder zumindest einen im Bekanntenkreis haben, prüfen Sie bei sehr günstigen Angeboten, dass ein Betriebssystem (heute in der Regel „Windows 7“) vorinstalliert ist. Aber wenn wir gerade bei Bekanntenkreis sind, hier schlummert oft noch eine viel, viel günstigere Lösung: Nicht mehr benutzte Altrechner von Freunden und Verwandten kosten oft nichts als ein Dankeschön und taugen oft noch Jahre als Surfstation, wenn man sie ein wenig flott macht.
 
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Leserkommentare

Kommentare können sich auf eine ältere Version des Artikels beziehen.
14.08.2010 18:59 Uhr
Karl-Heinz Toelen: Lehrreich
Eure Ratschläge sind sehr lehrreich und höchst interessant
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Foto: colourbox.com ID:2638
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