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So geht's schneller
17.12.2011
Von Alexander Sedlak
Beim Surfen im Internet ist vielen ein Sachverhalt gar nicht klar: Jeder Aufruf einer Seite ist ein „Download“. Die Inhalte einer Seite, samt aller Spezifikationen für die Darstellung auf dem Bildschirm und gegebenenfalls auch noch auf der Seite vorhandene Funktionen müssen immer aus dem Internet auf den Rechner heruntergeladen werden, um sie darstellen und benutzen zu können.

Die Datenmengen sind freilich recht gering, daher wird man beim gewöhnlichen Surfen kaum einen Unterschied bemerken, ob man mit 1.000kBit/s oder mit 16.000kBit/s unterwegs ist. Diese Zahlen besagen, wie viele Daten (Kilobit) pro Sekunde unter idealen Bedingungen durch den Zugang fließen können.
Wenn die angeforderten Datenmengen den Umfang einer gewöhnlichen Internetseite aber übersteigen, kann der vermeintlich schnelle Internetzugang sich als lahme Ente erweisen, zumal wenn weitere Einstellungen, die für das Herunterladen von Daten wichtig sind, nicht optimal sind. Dann dauert das Laden größerer Grafiken sehr lange, Videos ruckeln oder bleiben immer wieder ganz stehen, und Online-Spiele funktionieren im Extremfall gar nicht.
In allen Fällen sind Maßnahmen am eigenen Computer erforderlich. Einiges lässt sich durch Verhaltensregeln verbessern, weitere Möglichkeiten bieten spezielle Programme, die vollautomatisch arbeiten, und schließlich gibt es noch einige „Stellschrauben“ am PC, die quasi von Hand gedreht werden müssen.
Nicht zu viel auf einmal machen
Wer eine oder mehrere große Dateien aus dem Internet lädt, wer Online-Spiele spielt oder sich Videoclips ansieht, der sollte sich auf diese eine Online-Tätigkeit beschränken. Sie sollten also nebenher weder Internettelefonie noch Internetradio laufen haben und keine E-Mails senden oder empfangen. Also am besten entsprechende Programme vorübergehend nicht nutzen oder deaktivieren. Die Beachtung dieses Hinweises kann bereits zu beträchtlichen Verbesserungen führen, auch weil manche Programme immer im Hintergrund laufen und eine Verbindung zum Internet aktiv ist.
Wenn mehrere PCs in einem Haushalt über einen gemeinsamen Router genutzt werden, teilt dieser den Datenfluss auf. Daher kann es sinnvoll sein, beim Laden größerer Dateien die anderen Rechner vorübergehend auszuschalten oder deren Netzwerkkabel am Router abzuziehen.
Auch der Zeitpunkt, an dem Daten geladen werden, ist wichtig. Wenn es auffällig langsam geht, zu einem späteren Zeitpunkt, möglicherweise nachts nochmals probieren. Siehe hierzu auch den Abschnitt zum „Free Download Manager“, bei dem das Laden automatisiert geplant werden kann.
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