
Notebooks
Automatische Programmupdates verhindern
Office-Alternativen
Es muss nicht Microsoft sein
Und in der Tat, es hat sich einiges getan, sowohl in den Funktionen als auch optisch. Die Open Office Programmfamilie besteht aber nach wie vor aus den Einzelprogrammen Writer, Calc, Impress, Base, Draw und Math, was in ungefähr den kommerziellen Konkurrenzprodukten Word, Excel, Power Point und Access von Microsoft entspricht. Für die beiden Programme Draw und Math gibt es z.B. bei Microsoft Office keine Entsprechung. Die Neuerungen stecken also nicht im Lieferumfang an kostenlosen Programmen, sondern in deren Erscheinungsbild und den Funktionen.
Am augenfälligsten ist, dass der Bedienoberfläche ein neues Gesicht gegeben wurde, mit neu gestalteten Symbolen und einer angepassten Struktur. Das ganze soll damit noch benutzerfreundlicher geworden sein, als es ohnehin schon war. Wichtiger aber sind die Änderungen in den Funktionen, hier die wichtigsten:
Ganz generell wurde erneut die Kompatibilität zu Microsoft Office 2007 verbessert. Änderungen gab es aber auch in Bereichen, die dem Nutzer verborgen bleiben. Es wurden grundlegende Neuerungen und Änderungen implementiert, die für die weitere Entwicklung bedeutend sind.
Der Maßstab, an dem sich OpenOffice.org messen muss, ist natürlich die Office-Programmfamilie aus dem Hause Microsoft. Für Privatanwender ist es die Variante Office Home and Student 2007, an der sich "OpenOffice.org" zu beweisen hat. Diese ist ab rund 80,- Euro zu erwerben und darf auf bis zu drei PCs in einem Haushalt installiert werden.
Laut Pressemeldung vom 29. Oktober 2009 wurde OpenOffice.org 3 bereits 100 Millionen mal heruntergeladen. Die aktuelle Versionsbezeichnung ist die 3.3.0, die am 26. Januar 2011 veröffentlicht wurde.
Es bleibt abzuwarten, wie es mit OpenOffice.org weitergehen wird. Nachdem ein großer Teil des Entwicklungsteams sich verabschiedet hat und stattdessen das fast identische Projekt LibreOffice vorantreibt, könnte die Zukunft für das Projekt schwierig werden.