Auch erfahrene PC-Nutzer stehen bei Fachbegriffen aus der Informationstechnik häufig vor einem Rätsel. Wenn dann beispielsweise eine Programmdokumentation nur unzureichend ins Deutsche übersetzt ist, oder gar nur auf Englisch vorliegt, wird die Sprachhürde noch höher.
„Achten Sie darauf, dass die Soundkartentreiber aktuell sind. Laden Sie gegebenenfalls neueste DLLs für die zu installierenden Programmbestandteile von der Internetseite des Kartenherstellers und kopieren diese in die Systemverzeichnisse des Computers. Für den Remotezugriff ist eine Passphrase von mindestens zehn Zeichen erforderlich, die am Sender und am Empfänger identisch zu hinterlegen ist.“ So hört sich das IT Kauderwelsch all zu häufig an, dessen Sinn sich möglicherweise auch bei mehrfachem Durchlesen nicht entschlüsseln will: Doch Hilfe ist gar nicht weit.
Denn oft ist schon viel geholfen, wenn die vielen Abkürzungen und Fachbegriffe in verständliche Worte übersetzt werden. Dafür gibt es jede Menge Nachschlagewerke, sogenannte Online-Glossare, die im Internet zur Verfügung stehen und kostenlos genutzt werden können:
- www.itwissen.info liefert eine umfangreiche Sammlung von Begriffen aus dem ganzen Umfeld der IT, CAD, Internet, Grafik etc. Die Begriffe sind sowohl anhand von Themengebieten als auch alphabetisch geordnet. Sie können aber auch über eine Volltextsuche aufgestöbert werden. Die Erklärungen sind knapp aber durchaus aufschlussreich. Begriffe, deren Verständnis weitere Fachbegriffe erfordern, sind mit entsprechenden Symbolen gekennzeichnet.
- www.olev.de ist nicht ganz so umfassend, wie das zuvor genannte, deckt aber dennoch den umfassendsten Bereich für die IT ab, mit einem Schwerpunkt im Bereich von Managementthemen. Besonders erfreulich ist hier der interaktive Aufbau der Verzeichnisse. Begriffserklärungen sind mit anderen Begriffen schon verbunden, die für das Verständnis wichtig sind. Ein Klick darauf genügt, und schon befindet man sich im nächsten Eintrag.
- Und wer die gesuchten Begriffe in etwas schöner formulierter Prosa nachlesen will, dem sei dieser Beitrag bei Spiegel-Online empfohlen. Unten geht es zu einem kleinen aber feinen Glossar, in dem die wichtigsten Begriffe ausführlicher als sonst üblich erläutert werden. Der Beitrag stammt zwar schon aus dem Jahr 2004 und ist folglich nicht mehr ganz aktuell, aber für den "Hausgebrauch" reicht's allemal.
Wer aufgrund von unüberwindbaren Verständnishürden, die auch mit den genannten Hilfen nicht behoben werden können, vor der Installation von Programmen zurückschreckt, der kann versuchen, die problematischen Begriffe bei entsprechenden Fachzeitschriften zu recherchieren, wie z.B. bei PCWelt oder Computerbild.