45 Prozent der deutschen Internetnutzer setzen, einer Studie des Marktforschungs-Unternehmens Fittkau und Maaß aus dem Jahr 2010 zufolge, Firefox als Browser ein. Das liegt nicht zuletzt daran, dass das Programm eine hohe Sicherheit bietet und sich zudem mithilfe von Add-Ons und Plug-Ins gut an die Bedürfnisse des Nutzers anpassen lässt. Um die Sicherheit zu optimieren, können installierte Plug-Ins nun kostenlos auf ihre Aktualität überprüft werden.
Die tatsächliche Verbreitung des Firefox-Browsers ist indes kaum mit wirklich verlässlichen Zahlen belegbar, sie hängt sehr stark von den Vorlieben der Nutzergruppen ab. Es lässt sich aber soviel sagen, dass der Internet Explorer von Microsoft seine Vormachtstellung mittlerweile eingebüßt hat. Aktuell sieht es sogar so aus, dass der Firefox wieder ein wenig eingebüßt hat, was die Verbreitung anbelangt. Allerdings nicht zugunsten des Internet Explorers, sondern eher zugunsten Apples Safari sowie Opera. Der Google-Browser Chrome wird auch immer beliebter, steht allerdings ziemlich unter Verdacht, Werkzeug der Datensammelwut von Google zu sein. Aber dies nur am Rande, zurück zum Firefox:
Während mit einem Add-On die Funktionsfähigkeit des Firefox-Browsers selbst erweitert wird, sorgt ein Plug-In dafür, dass mit dem Browser beispielsweise Dateien geöffnet werden können, für die ansonsten eine separate Software erforderlich ist. Die am meisten verbreiteten Browser-Plug-Ins dienen dazu, dass im Browser direkt Videoclips, Animationen oder PDF-Dateien betrachtet werden können, oder dass Webseiten dynamisch auf Eingaben des Nutzers reagieren.
Leider bieten diese an sich sehr nützlichen und hilfreichen Plug-Ins eine große Angriffsfläche für Angreifer aus dem Internet, besonders wenn die installierten Plug-Ins nicht mehr dem aktuellen Stand der Technik entsprechen, oder wenn diese sogar unsauber programmiert sind.
Aus dem Grund gibt es
bei Mozilla einen kostenlosen Service, in dem die aktuell installierten Plug-Ins des Firefox überprüft werden. Bei großen Sicherheitslücken, die eine unmittelbare Gefährdung des PC bedeuten, können diese sogar direkt und vollautomatisch deaktiviert und damit unschädlich gemacht werden.
Ein Klick reicht
Um das System zu prüfen braucht lediglich die genannte Seite mit dem Firefox-Browser besucht werden. Das Ergebnis erscheint in Form einer übersichtlichen Liste, in der die unsichersten Kandidaten ganz oben erscheinen. Unsichere Plug-Ins werden mit einer roten Schaltfläche gekennzeichnet, in der „Update Now“ steht. Per Klick auf diese Fläche gelangt man direkt auf die Webseite des Plug-In-Herstellers und kann sofort eine Aktualisierung durchführen.
Plug-Ins, die nicht mehr der aktuellsten Version entsprechen, die aber deswegen noch nicht gleich eine unmittelbare Gefahr darstellen, werden gelb dargestellt, die Schaltfläche enthält „Update“. Der auf der Seite häufig auftauchende Begriff „vulnerable“ bedeutet übrigens soviel wie „angreifbar, verletzbar, ungeschützt“. Aktuelle Plug-Ins werden grün dargestellt und sind „up-to-date“ benannt.
Alle gefundenen Plug-Ins, deren Version nicht automatisch erkannt wird, sind grau dargestellt. Hier sollte man selbst nachsehen, ob es eine neue Version gibt.
Der Firefox-Browser erfährt generell regelmäßige Aktualisierungen, bei denen automatisch auch ein Plug-In-Check durchgeführt wird, doch werden hier nicht alle erfasst. Daher ist es durchaus empfehlenswert, die genannte Seite hin und wieder zu besuchen.