Internetbrowser
Mit welchen sich gut surfen lässt
12.11.2010
Von Alexander Sedlak
Wer im Internet unterwegs ist, benötigt einen Webbrowser. Die verbreiteten Programme unterscheiden sich aber in punkto Bedienung, Design und Sicherheit teilweise erheblich. Ihre Vor- und Nachteile sowie ihr Verbreitungsgrad.
Mit einem Webbrowser werden Inhalte im Internet geladen, betrachtet und gelesen. Übersetzt bedeutet das Wort "Browsen" so viel wie "Blättern" oder "Durchsuchen". Ein oder auch mehrere installierte Browser gehören heute zur zentralen Anwendersoftware auf einem gewöhnlichen PC. Verlässliche Zahlen zur Verbreitung eines Webbrowsers über die gesamte Nutzerschaft gibt es nicht.
Microsoft Internet Explorer (IE)
Wie in so vielen Bereichen im PC-Umfeld, hat das US-Softwarehaus Microsoft auch in punkto Webbrowser noch immer die Nase vorn. Zwar nimmt der Marktanteil seit geraumer Zeit kontinuierlich ab, Schätzungen zufolge nutzen weltweit aber immer noch rund 62 Prozent der PC-Besitzer den Internet-Explorer von Microsoft. Der Hauptgrund für diese hohe Verbreitung des Programms ist, dass der Internet-Explorer zusammen mit dem Windows Betriebssystem installiert wird. Der Nutzer braucht sich also quasi um nichts weiter zu kümmern und kann den integrierten Webbrowser gleich nutzen.
In Deutschland sieht es allerdings ein wenig anders aus, der Internet Explorer wurde schon 2009 von seinem Spitzenplatz verdrängt, er ist heute Browser Nr. 2, die Verbreitung wurde zuletzt auf ca. 35% geschätzt. Dennoch: In der Bedienung des Internet Explorers hat es sich als vorteilhaft erwiesen, dass eine einfache Benutzeroberfläche mit einer selbst erklärenden Symbolik und einem Design, das an den Standard-Dateimanager Windows-Explorer angelehnt ist, auch den weniger technikbegeisterten PC-Nutzern vertraut ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Internet-Explorer sehr schnell startet, was sich vor allem bei älteren PCs, die nicht über aktuelle Leistungsmerkmale verfügen, angenehm bemerkbar macht.
Größer Kritikpunkt am Internet Explorer ist nach wie vor, dass immer wieder erhebliche Sicherheitsmängel entdeckt werden, die theoretisch zu erheblichen Schädigungen führen können. Microsoft ist zwar stets überaus bemüht, die Gefährdungen möglichst schnell zu beheben, die Realität zeigt aber, dass gerade der Internet Explorer immer wieder als Einfallstor für Schadsoftware bzw. für Eindringlinge missbraucht wird. Das Programm ist wohl aufgrund seiner hohen Verbreitung für Internetkriminalität besonders attraktiv. Die umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen von Microsoft erschweren in bestimmten Situationen die bequeme Nutzung, beispielsweise, wenn immer wieder die gleichen Warnmeldungen angezeigt werden. Darüber hinaus zeigt sich, dass der Internet Explorer im täglichen Gebrauch für die Darstellung der aufgerufenen Inhalte recht lange braucht – der Effekt scheint sich im Laufe der Zeit noch zu verstärken.
Der Internet Explorer steht in Version 8 für Windows XP, Windows Server 2003, VISTA und Windows 7 zur Verfügung. Die aktuelle Version 9 ist mit Windows XP nicht kompatibel.
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