Grafiksystem
Probleme mit dem Grafiksystem selbst beheben
06.06.2010
Von Alexander Sedlak
Schwierigkeiten mit dem Grafiksystem gehören zu den häufigsten PC-Problemen. Die meisten davon sind harmlos und leicht zu diagnostizieren. Häufig kann man das Problem mit einfachen Mitteln lösen.

In einem PC ist meist ein eigenes Bauteil für die hochwertige Bildschirmdarstellung zuständig: die Grafikkarte. Eine Alternative zu Systemen mit separater Grafikkarte sind "On-Board"-Grafiksysteme. Hierbei sind die für die Bildschirmdarstellung zuständigen Hardwarebestandteile auf der Hauptplatine des PC untergebracht. Bei der Fehlersuche und -behebung sind gewisse Unterschiede zu beachten.
Häufig treten Probleme mit dem Treiber der Grafikkarte auf, der für den korrekten Betrieb des Grafiksystems benötigt wird. Stellt man plötzlich fest, dass die Bildschirmdarstellung völlig verändert ist, kann die Ursache ein Problem mit dem Grafiktreiber sein.
Vor allem dann, wenn die Darstellung erheblich größer, unschärfer und farblich eingeschränkt ist. In diesem Fall sollte man den Grafiktreiber neu installieren, am einfachsten von einer CD oder mit einem aktuellen Treiber, den man sich von der Homepage des Herstellers herunterlädt.
Stürzt der PC genau in dem Moment ab, wenn die Bildschirmdarstellung erscheinen soll, ist der Treiber wahrscheinlich ernsthaft beschädigt. In diesem Fall muss der PC im abgesicherten Modus gestartet werden; dazu die Funktionstaste F8 während des Startvorgangs gedrückt halten und die Bildschirmmeldung "... im abgesicherten Modus starten?" mit Ja bzw. Yes quittieren.
Der PC läuft dann in einem speziellen Modus mit eingeschränkten Funktionen und ohne Aktivierung des Grafiktreibers. Die Bildschirmdarstellung ist grob und übergroß, allerdings lässt sich auf diese Weise ein defekter Grafiktreiber bequem neu installieren. Anschließend einen Neustart durchführen und alles sollte wieder funktionieren.
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Foto: Torsten Silz/ddp ID:803