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Erotik im Internet

Schutz vor Viren & Co.

09.08.2011
Von Alexander Sedlak
Internetseiten mit erotischem Inhalt erfreuen sich allergrößter Beliebtheit. Sie werden so ausgiebig und häufig besucht, wie kein anderer Bereich im Internet. Zwar spricht kaum einer gern drüber, doch viele klicken ausgiebig durch die nicht jugendfreien Angebote. Oft auch heimlich. Leider sind viele der einschlägigen Seiten verseucht, der PC ist hier in Gefahr. Zudem hinterlässt man verräterische Spuren - wer will das schon?
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Eines vorab: Es muss jedem bewusst sein, dass es im Internet quasi ganze Landstriche gibt, in denen die Gefahr von Infektionen mit elektronischen Schädlingen größer ist als in anderen Bereichen. Das Angebot der Erotikseiten gehört hierzu. Doch warum ist gerade bei diesen Internetseiten die Gefahr größer, als auf den meisten anderen? Es liegt sicherlich daran, dass Erotikangebote sehr beliebt sind und mithin stark von Besuchern frequentiert werden. Zudem sind bei weitem nicht alle Erotikanbieter seriöse Unternehmen, was zur Folge hat, dass dem Thema Sicherheit kein großer Stellenwert beigemessen wird. Eine der Strategien, die Kriminelle im Internet verfolgen, ist es, Sicherheitslücken bei beliebten Angeboten zu nutzen. Für einen geübten Hacker ist es ein Leichtes, einen Webserver zu verseuchen und damit sind dann alle Besucher potenziell in der Gefahr, sich mit den "Erregern" zu infizieren.

Wer das Risiko eingehen mag, muss sich darüber im Klaren sein, dass auch bei Einhaltung aller erdenklichen Sicherheitsmaßnahmen, immer ein vergleichsweise hohes Risiko bestehen bleibt. Auch die beste Antivirensoftware kann hier eventuell machtlos sein, wenn der Angreifer einfach zu neu ist und daher von dem Schutzprogramm entweder gar nicht erkannt wird, oder einfach nicht wirksam bekämpft werden kann.

Infektionen so gut es geht vermeiden

Wer eine Internetseite besucht, der holt sich deren Inhalte per Download auf den Computer. Ist die besuchte Internetseite infiziert, so lädt man sich zwangsläufig auch diesen Schädling auf den Computer. Wer einen Linux-PC oder einen MAC nutzt, hat es gut. Diese Systeme sind sehr selten in Gefahr, da die üblichen Schadprogramme fast ausschließlich für Windows-Systeme gefährlich sind. Bei Weitem am stärksten verbreitet sind aber nun mal die gefährdeten Windows-Rechner. Die zu schützen ist aber gar nicht so schwer.

Wichtigster Punkt, um einen wirkungsvollen Schutz zu erhalten, ist natürlich eine gute und aktuelle Sicherheits-Software. Das gilt generell und im Rotlichtbezirk des Internet umso mehr. Wer finanzielle Ausgaben unbedingt vermeiden mag, muss sich ein gutes, kostenloses Antivirenprogramm installieren und dieses auch regelmäßig aktualisieren. Empfehlenswerte Programme sind zum Beispiel "Microsoft Security Essentials" oder von Avira "Free Antivirus". Diese Programme schneiden bei Tests stets mit guten Noten ab, zudem sorgen sie selbst für die tägliche Aktualisierung. Wichtig ist auch eine gute Firewall, die den unkontrollierten Datenaustausch zwischen dem eigenen PC und anderen Rechnern im Netz der Netze unterbindet. Empfehlenswert ist beispielsweise die kostenlose Firewall von Zone Alarm. Wichtig ist darüber hinaus eine gute Anti-Spyware-Lösung. An erster Stelle steht hier das beliebte "Spybot – Search & Destroy". Es ist für Privatanwender kostenlos und leistet sehr gute Dienste. Der PC muss aber explizit regelmäßig gescannt werden, damit Spyware, die sich irgendwo eingenistet hat, unschädlich gemacht wird.

Auf kommerzielle Komplettpakete setzen

Bessere Sicherheit bieten aber die kommerziellen Komplettpakete der Antivirussoftware-Hersteller. Kaspersky zum Beispiel, bietet für knapp 40 Euro pro Jahr die Komplettsoftware "Kaspersky Internet Security 2011". Die wichtigen Virenupdates erfolgen hier stündlich, zudem ist eine leistungsfähige Firewall gleich mit enthalten, die schon vorkonfiguriert nach der Installation zur Verfügung steht. Eine umfassende Sicherheitssuite, wie die genannte von Kaspersky, erhält häufig vom Zentralrechner des Softwareherstellers aktuelle Informationen über besonders gefährliche Internetseiten. Seiten, die verseucht sind, können gar nicht ohne weiteres aufgerufen werden. Wer es dennoch tun möchte, muss die betreffende Seite explizit in dem Programm freigeben. Der Schutz, den eine solche Software bietet, geht über den bloßen Virenschutz hinaus, er erstreckt sich gewöhnlich auf die folgenden Arten von Schädlingen: Viren, Spyware, Trojaner, Würmer, Bots und Rootkits.

Alternativen zu dem beschriebenen Produkt sind Norton Internet Security, G Data Internet Security 2012 oder auch eines der kommerziellen Angebote von Zone Alarm, beispielsweise Zone Alarm Internet Security. Preislich bewegen sich alle zwischen 25 und 40 Euro pro Jahr.
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Leserkommentare

14.08.2011 23:55 Uhr
Detlef S.:
grosses Kompliment für Newsletter,weiter so
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