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Druckerzubehör

Kostenfallen umgehen

15.02.2012
Von Florian Junker
Nachfüllmaterial für den heimischen Printer kann oft ganz schön ins Geld gehen. Auf dem Markt wimmelt es zwar von günstigen Alternativen für Patronen, Tinte und Co. – leider bringen die aber nicht immer die beste Qualität. Geldsparen zeigt, wo man günstiges Originalzubehör bekommt und worauf man dabei achten sollte.
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Drucker werden inzwischen praktisch verschenkt. Ein neues Gerät inklusive der meist beiliegenden Patronen ist oft sogar etwas günstiger als ein Nachfüllset für Tinten- oder Laserdrucker ohne Drucker. Die mit dem Gerät gelieferten Patronen sind zwar meist nur halbvoll, trotzdem erscheint es bei manchem Angebot unter dem Strich schon fast günstiger zu sein, sich jedes Mal lieber einen neuen Drucker inklusive frischer Garantie anzuschaffen, als das Innenleben zu erneuern.

Die Hersteller machen entsprechend ihr eigentliches Geschäft über Tintenpatronen und Laserkassetten, die sie für teures Geld an den Mann bringen wollen. Einen gängigen HP-Farblaser neu zu bestücken, kostet zum Beispiel schnell mal 290 Euro. Der ganze Drucker kommt neu im Internetversandhandel auf rund 220 Euro und selbst die unverbindliche Preisempfehlung des „Gut“ getesteten Printers von HP liegt mit 279 Euro noch unter den Kosten für dreimal Farbe- und einmal Schwarz-Toner im eigenen Webshop. Kein Wunder, dass es rund um das Thema Druckerzubehör inzwischen viele Alternativangebote gibt, von eigenen Nachfüllsets mit Bohrmaschine und Einwegspritze bis zu günstigeren Nachahmer-Produkten.

Von Druckerpatronen und Co. sind auch schon täuschend echte Fälschungen aufgetaucht. Leider schwankt die Zuverlässigkeit der Alternativen von absolut vergleichbar zum Original bis zu völliger Schrott. Wer keinen Ärger haben will, setzt deswegen trotz oft unverschämt hoher Preise auf das Herstellerzubehör. Aber auch dabei lässt sich einiges Geld sparen!

Genau hinschauen

Grundsätzlich können Sie natürlich direkt auf den Internetseiten von beispielsweise HP, Epson, Cannon, Lexmark, Brother und Co. Druckerzubehör nachbestellen. Allerdings werden Sie hier richtig zur Kasse gebeten, denn teurer werden Sie die Produkte wohl weder im lokalen Elektronikmarkt noch im nächstbesten Internetversandhandel finden. Wer keine Lust auf lange Recherche im Netz und möglicherweise kleine und oft unbekannte Anbieter hat, ist bestens beraten, sich wenigstens schnell bei einem Versandriesen wie Amazon umzusehen und hier zu bestellen. Zehn bis 20 Prozent Ersparnis im Vergleich zum Herstellerangebot sind so schon locker drin. Allerdings sollten Sie auch hier ganz genau die Beschreibungen lesen. Wird direkt von Amazon oder zumindest versandkostenfrei verschickt? Handelt es sich besonders bei sehr günstigen Angeboten wirklich um Originaltinte? Auch ein Versandriese ist gegen Fälschungen nicht völlig immun! Angebote, die zu gut sind, um wahr zu sein, im Zweifel besser auch hier meiden. Trotzdem können umsichtige Internetuser noch günstiger einkaufen.

Besten Preis finden

Wer einfach mal die genaue Bezeichnung seiner Druckerpatrone in eine Suchmaschine eingibt oder die gewünschte Laserkartusche durch einen der bekanntem Preisvergleichsseiten à la geizhals.de, guenstiger.de, idealo.de etc. jagt, wird noch deutlich bessere Angebote finden. In unserem Vergleich lässt sich so zu einem Zubehörteil aus dem Herstellershop von HP oder Epson insgesamt zwischen rund 20 und 30 Prozent sparen. Aber gerade an diesem Punkt sollte nicht der Warenpreis allein entscheidend sein. Im Gegensatz zu größeren Anbietern bieten kleinere Billigheimer oft nur sehr eingeschränkte Bezahlmöglichkeiten.

Oft werden zusätzlich Gebühren für kundenfreundliche Methoden wie Rechnung oder Lastschrift erhoben oder diese erst gar nicht angeboten. Einem unbekannten Anbieter dann alternativ über 200 Euro per Vorkasse zu überweisen, ist nicht Jedermanns Sache und auch nicht gerade vernünftig. Gibt es Probleme oder der Shop geht unglücklicherweise gerade jetzt pleite, kann es schwer werden, einmal hergegebenes Geld wiederzubekommen. Auch bei Kreditkartenzahlungen kann das nicht ganz einfach sein und zur Sicherheit wäre es hier geschickt, zum Beispiel ein Prepaidplastik mit begrenztem Schadensrisiko zu verwenden.
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