
Wichtigste Grundregel: Keine Panik, und auf keinen Fall weitere Fotos machen. Die Daten werden beim Löschen oder nach einer Formatierung nicht wirklich gelöscht, sondern es wird Speicherplatz zum Überschreiben freigeben.
Je nachdem, warum eine Karte für den Fotoapparat nicht mehr lesbar ist, kann man am Computer möglicherweise noch auf den Speicher zugreifen. Wenn auch dieser Versuch fehlschlägt, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man besorgt sich eine Spezial-Software zur Datenrettung, oder man gibt seine Urlaubsfotos in die Hände eines professionellen Datenretters. Kostenlos ist eine Testversion des Programm Digital Photo Recovery 5.1 zu haben, das man aus dem Internet herunterladen kann.
Mit der Testversion lässt sich zumindest feststellen, ob die Bilder noch zu retten sind. Wer die Bilder dann wiederherstellen will, muss allerdings bezahlen. Preis: 24,95 US-Dollar.
Die Software unterstützt die Speicherkarten-Typen Flash Card, SmartMedia, Sony Memory Stick, IBM Micro Drive, Multimedia Card, Secure Digital Card und Compact Disc. Sollte man mit dieser Software keinen Erfolg haben, gibt es weitere Programme, wie Photo Rescue oder Easeus Photo Recovery.
Wenn alles nicht hilft, kann man seine Speicherkarte auch einem Spezialisten anvertrauen. Hier ist der Preisvergleich das oberste Gebot. Manche Anbieter verlangen allein 20 Euro für die Diagnose des Problems. So kann die Rettung der Urlaubsfotos zwischen 50 und 300 Euro kosten. Im Internet bieten zahlreiche Datenretter ihre Dienste an. Tipp: Holen Sie mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese mit den Preisen in ihrem lokalen Fotogeschäft. So haben Sie eine gute Verhandlungsbasis.